Der Hub Score ist ein Wert aus dem HITS-Algorithmus von Jon Kleinberg (1999): Er beschreibt, wie gut eine Seite auf die besten Quellen zu einem Thema verweist. Einen Hub Score, den Google misst oder veröffentlicht, gibt es nicht.
Der Begriff stammt aus der Linkanalyse, nicht aus dem SEO-Marketing. Jon Kleinbergs Algorithmus HITS (Hyperlink-Induced Topic Search) ordnet den Seiten zu einem Thema zwei Werte zu: einen Hub Score und einen Authority Score.
Ein guter Hub verweist auf viele gute Authorities. Eine gute Authority wird von vielen guten Hubs verlinkt. Beide Werte werden abwechselnd berechnet, bis sie sich stabilisieren. Ein Hub ist in diesem Modell ein Wegweiser mit gutem Urteil – keine Seite mit eigener Tiefe.
Ein Hub Score, den Google misst oder veröffentlicht, ist nicht dokumentiert. Belegt ist etwas Allgemeineres: Google nutzt Links, um Seiten zu entdecken, und als Signal für ihre Relevanz; Ankertexte helfen zu verstehen, worum es auf der verlinkten Seite geht. Wer „Hub Score Optimization“ als Rankingfaktor anbietet, verkauft deshalb eine Annahme.
Hinter dem Begriff steckt eine sinnvolle Frage: Wird eine Seite als Einstieg in ihr Thema verstanden? Das lässt sich über Themen-Hubs gezielt aufbauen – mit einer Seite, die das Thema ordnet, seine Leitfragen kurz beantwortet und auf vertiefende Unterseiten verweist, die wiederum zurückverlinken. Wie man das ohne erfundene Kennzahl prüft, zeigt der Knowledge Case Hub Score mit sieben Prüffragen.
Der Authority Score bewertet, wie stark eine Seite von guten Hubs verlinkt wird. Der Hub Score bewertet umgekehrt, wie gut eine Seite auf gute Quellen verweist.
PageRank bewertet Seiten unabhängig von einer Suchanfrage anhand der gesamten Linkstruktur. HITS berechnet Hub- und Authority-Werte für die Seiten zu einem bestimmten Thema.
Ein Themen-Hub ist eine Seite der eigenen Website, die ein Thema ordnet und auf Unterseiten verweist. Er hat keinen „Score“, sondern eine Struktur, die sich prüfen lässt.
Die Leistungsseiten dieser Website sind als Themen-Hubs angelegt: „Content-Strategie & Themen-Hubs“ verlinkt ihre Knowledge Cases, und jeder Case verlinkt über die Breadcrumb zurück. Crawler, die für den internen Linkgraph eigene Hub-Werte berechnen, zeigen, wie gut solche Seiten angebunden sind.
Das ist eine nützliche Diagnose der eigenen Struktur – etwa um verwaiste Unterseiten zu finden. Es ist aber keine Aussage darüber, wie Google oder ein KI-System die Seite bewertet.
In diesen Beiträgen spielt der Begriff eine Rolle – mit Quellen, Einordnung und konkreten Empfehlungen.
Ausführlich · Content-Strategie & Themen-HubsHub Score: Was hinter dem Begriff steckt – und wie Seiten zum Knotenpunkt ihres Themas werdenEine Kennzahl, die niemand veröffentlicht – und trotzdem eine der richtigen Fragen für Ihre Content-Struktur.Lesen
Content-Strategie & Themen-HubsThemen-Hubs in der KI-Suche: Wie Hub-Seiten die Teilfragen von Query Fan-out abdeckenAus einer Frage werden in der KI-Suche viele. Die Antwort darauf ist keine Seitenflut, sondern Struktur.Lesen Außerdem erwähnt in
Dafür gibt es keinen öffentlichen Beleg. Google dokumentiert, dass Links zur Entdeckung von Seiten und als Relevanzsignal dienen, nennt aber keinen Hub Score. Was sich gezielt verbessern lässt, ist die Struktur, aus der ein solcher Wert entstehen würde.
Aus dem HITS-Algorithmus, den Jon Kleinberg 1999 im Journal of the ACM beschrieben hat. Dort bilden Hub Score und Authority Score ein Paar, das sich gegenseitig bedingt.
Ein Tool kann Hub- oder Autoritätswerte für den internen Linkgraph Ihrer Website berechnen. Das zeigt, wie Ihre eigene Verlinkung aufgebaut ist. Wie Google oder ein KI-System Ihre Seiten bewertet, misst es nicht.
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