Internal Linking
Interne Verlinkung sind alle Links, die von einer Seite einer Website auf eine andere Seite derselben Website führen – in Navigation, Fließtext, Übersichten und Breadcrumbs. Sie hilft Nutzern und Suchmaschinen, Seiten zu finden, Zusammenhänge zu verstehen und die wichtigsten Seiten eines Themas zu erkennen.
Google nutzt Links auf zwei Arten: um neue Seiten zum Crawlen zu finden und als Signal, wie relevant eine Seite ist. Für die eigene Website heißt das laut Google: Jede Seite, die wichtig ist, sollte von mindestens einer anderen Seite der Website verlinkt sein. Seiten ohne internen Link – sogenannte Waisenseiten – sind für Suchmaschinen schwer zu finden.
<a href="…">, kein Link, der nur per JavaScript-Klick funktioniert.Interne Verlinkung wirkt vor allem als Struktur: Ein Themen-Hub verlinkt seine Spokes, die Spokes verlinken zurück, verwandte Seiten verlinken sich gegenseitig. So entsteht für jedes Thema ein erkennbarer Knotenpunkt, und Suchmaschinen wie Leser sehen, welche Seite die Übersicht ist und welche vertieft. Eine Korrelationsstudie von Zyppy über 23 Millionen interne Links fand, dass Seiten mit mehr internen Links und mehr unterschiedlichen Ankertexten im Schnitt mehr Google-Klicks erhalten – ab etwa 45 bis 50 Links pro Seite sank der Wert wieder. Die Autoren betonen selbst: Korrelation ist keine Kausalität.
Interne Verlinkung gehört zur Stufe SEO (Findability), weil sie bestimmt, ob Seiten gefunden und gecrawlt werden. Sie wirkt in GEO (Processability) hinein: Klare Links mit beschreibendem Ankertext machen sichtbar, wie Seiten thematisch zusammenhängen.
Backlinks sind Links von fremden Websites auf die eigene. Interne Links liegen vollständig in der eigenen Hand und steuern, wie Besucher und Crawler sich innerhalb der Website bewegen.
Die Navigation ist ein Teil der internen Verlinkung – Menü, Footer, Breadcrumb. Kontextlinks im Fließtext ergänzen sie und erklären, warum eine andere Seite zum Thema gehört.
Der Hub Score beschreibt, wie gut eine einzelne Seite als Knotenpunkt ihres Themas funktioniert. Interne Verlinkung ist das Mittel, mit dem solche Knotenpunkte entstehen.
Konstruiertes Beispiel – es zeigt das Muster, keine gemessenen Werte.
Ein Steuerberater hat 40 Ratgeberartikel zur Erbschaftsteuer. Ein Crawl zeigt: Sieben davon sind von keiner anderen Seite verlinkt, und auf die zentrale Übersichtsseite verweisen nur Links mit dem Ankertext „mehr“.
Die Lösung ist keine neue Seite: Die Übersicht verlinkt alle Artikel mit beschreibenden Ankertexten, jeder Artikel verlinkt zurück, und die sieben Waisenseiten bekommen Links aus thematisch passenden Artikeln.
In diesen Beiträgen spielt der Begriff eine Rolle – mit Quellen, Einordnung und konkreten Empfehlungen.
Eine feste Zahl gibt Google nicht vor. Wichtig ist, dass jede relevante Seite mindestens einen internen Link hat und dass Links den Lesern weiterhelfen. Eine Korrelationsstudie von Zyppy sah ab etwa 45 bis 50 internen Links pro Seite keinen weiteren Zusammenhang mit mehr Klicks.
Das ist erlaubt, aber selten nötig. Google empfiehlt beschreibende, natürliche Ankertexte ohne Keyword-Stuffing. Unterschiedliche, passende Formulierungen beschreiben die Zielseite oft besser.
Mit einem Crawl der Website, abgeglichen mit der XML-Sitemap oder der Liste indexierter Seiten in der Search Console. Seiten, die in der Sitemap stehen, aber beim Crawl nicht erreicht werden, haben keinen internen Link.
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